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Facebook reagiert auf den EuGH

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Facebook erweitert Informationen

Als im Juni 2018 das EuGH verkündete, dass Fanseitenbetreiber gemeinsam mit Facebook für das Datensammeln verantwortlich sind, hoffte man auf ein Einlenken von Facebook. Ein Seitenbetreiber hat keinen Einfluss auf die Datensammelwut von Facebook und hat auch keinen Einblick, wie diese Daten verarbeitet werden.

Nun hat Facebook die Vereinbarung mit den Seiten Betreiber, die "Informationen zu Seiten-Insights" überarbeitet und deutlich erweitert. Facebook macht nun detailliertere Angaben zu den gesammelten Daten. Des Weiteren werden technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen aufgelistet.

Ein immer wieder heftig kritisierter Punkt ist das Sammeln von Daten von Nichtmitgliedern. Facebook verspricht hier keine Daten mehr für die Insights Statistiken zu sammeln. Somit ist man den Datenschutzbehörden und dem EuGH Urteil einen deutlichen Schritt entgegengekommen.

Dennoch bleiben zwei Probleme. Zum Beispiel, das Sammeln von Daten von Mitgliedern, was von den Datenschützern kritisiert wird. Hier wird Facebook jedoch wohl nichts ändern. Facebook beharrt auf den Standpunkt, dass Mitglieder wissen, dass Daten im Mitgliederbereich gesammelt werden, da sich diese damit einverstanden erklärt haben und das dies Teil der Facebook Welt sei.

Des Weiteren erhalten Seitenbetreiber keine Mitbestimmungsrechte und Möglichkeiten das Datensammeln einzuschränken.

Somit entschärft Facebook also die Situation. Löst sie aber nicht auf. Es wird nun interessant werden, wie die Datenschützer die neue Situation einschätzen.

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